Sprechzeiten: Mo, Di u. Do: 8 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr - Mi u. Fr: 8 bis 12 Uhr

Kompetenzen / Bedingungslose Qualität

»Was es wert ist getan zu werden, ist es wert gut getan zu werden.«

Einfachzahnmedizin, Billigketten, »Mc Zahn« und ähnliche Konzepte finden Sie bei uns nicht. Wir bekennen uns zu bedingungsloser Qualität, Nachhaltigkeit und behandlerischer und wirtschaftlicher Sicherheit für Sie.

Das medizinische Wissen verdoppelt sich alle paar Jahre. Wir wollen überall Spitze sein. Deshalb sind wir Anhänger des Spezialisierungsgedankens und jeder Mitarbeiter in meiner Praxis konzentriert sich auf seine Stärken.

Unsere Praxisschwerpunkte:

- Prophylaxe
- Parodontologie (»Parodontosebehandlung«)
- Kinderbehandlung
- ästhetische Zahnheilkunde
- restaurative Zahnheilkunde
- Mikrodentistry

Leistungen / Referenzen

Ästhetische Zahnmedizin

Heute lassen sich Zahnlücken auch ohne aufwändige Zahntechnik oder Kieferorthopädie in einem Behandlungsschritt zufriedenstellend schließen.
Behandlungsdauer ca. 1 Stunde

Vorher:

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Nachher:

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Prophylaxe

Abgenutzte bzw. abgeknirschte Schneidekanten lassen sich wirkungsvoll schützen. In einer Behandlungssitzung werden die Zähne nach Reinigung und Auftragen von Haftvermittlern mit Composit-Keramik-Material dauerhaft wiederhergestellt.
Behandlungsdauer ca. 1 Stunde

Vorher:

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Nachher:

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Bleaching

In unserer Praxis wird das effektive, aber sehr schonende “Home-Bleaching”-Verfahren favorisiert. Bei Anwendung präziser Bleichschienen und 16% Carbamid-Gel wird innerhalb von 10-14 Tagen ein sehr gutes Ergebnis erreicht. Schnell-Verfahren wie das sog. “Power-Bleaching” lehnen wir wegen des Risikos einer Pulpanekrose und langanhaltenden Empfindlichkeiten der Zähne und des Zahnfleisches ab.

Vorher:

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Nachher:

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Internes Bleichen

Bei dem sog. Internal Bleaching werden nervtote, mit Wurzelfüllungen behandelte Zähne aufgehellt. Die z.T. sehr starken Verfärbungen der Zähne rühren von den Einblutungen und damit verbundenen Eisenverbindungen, die sich in der Entzündungsphase eingelagert haben. Der Erfolg ist garantiert! Meistens sind nur 2 Sitzungen erforderlich.

Vorher:

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Nachher:

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Lückenschluss

Eine ausgeprägte Lückenbildung der oberen Schneide- und Eckzähne (»Diastema«) kann erblich, aber auch durch zu schmale seitliche Schneidezähne, ein zu tief ansetzendes Lippenbändchen oder durch Zahnwanderungen entstanden sein.

Vorher:

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Nachher:

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Keramikfüllungen

Zahnfüllung ist nicht gleich Zahnfüllung. Die Qualität der Füllung – und somit die Haltbarkeit des Materials – bestimmt, wie oft man wegen des behandelten Zahns in Zukunft zum Zahnarzt muss. Füllungen, sog. Inlays aus Keramik sind sehr haltbar und fast unsichtbar!

Vorher:

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Nachher:

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Veneers

I»Veneers« (englisch: Furnier) sind hauchdünne, lichtdurchlässige aus Keramik (Porzellan) bestehende Schalen für die Zähne, die mit Spezialkleber auf die Zahnoberfläche – vor allem bei Frontzähnen -aufgebracht werden.

Dabei muss nicht der komplette Zahn, sondern lediglich die äußere Schicht des Zahnes, der Zahnschmelz beschliffen werden. Wenn nur Defekte ausgeglichen werden sollen, können auch sogenannte »non-prep veneers« zum Einsatz kommen. Dies geschieht ganz ohne Beschleifen der Zahnhartsubstanz.

Vorher:

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Nachher:

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Kronen

Mit Kronen und Brücken aus Vollkeramik gibt es heute technisch hochwertige Lösungen, durch deren Einsatz hervorragende und dauerhaft ästhetische Resultate erzielt werden können. Rein optisch zeichnen sich die mit zahnfarbenem Porzellan individuell verblendeten Vollkeramik-Kronen und -Brücken durch eine hervorragende Ästhetik aus.

Vorher:

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Nachher:

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Klebebrücken/Maryland

Klebebrücken sind inzwischen eine sehr gute Alternative zu konventionellen Brücken im Frontzahnbereich.  Vorteil:  es müssen keine gesunden Zähne abgeschliffen werden und das Ergebnis ist ästhetisch sowie funktionell sehr schön! Häufig kommen Klebebrücken nach Einzelzahnverlust (Unfall, Frontzahntrauma) zum Einsatz.

Vorher:

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Nachher:

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Implantatversorgung

Ein Implantat ist ein kleiner »Pfeiler« aus körperverträglichem Rein-Titan, der die Zahnwurzel ersetzt. Es wird schmerzfrei unter örtlicher Betäubung in den Kieferknochen eingepflanzt und heilt dort innerhalb weniger Wochen ein. Auf diesen künstlichen Wurzeln werden dann – je nach Bedarf – Kronen, Brücken oder Prothesen eingesetzt.

Hier arbeiten wir seit vielen Jahren mit chirurgisch versierten Spezialisten zusammen, die das Einsetzen der Implantate nach vorheriger 3D-Analyse sicher vornehmen.

Vorher:

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Nachher:

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Totaler Zahnersatz

Haftmittel müssen nicht sein. Bei Zahnlosigkeit und wo keine Implantatversorgung möglich ist, kann mit guter Abdrucknahme und exzellenter Zahntechnik ein gutes Ergebnis erzielt werden. Lachen ist gesund!

Vorher:

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Nachher:

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Inman Aligner

Kieferorthopädie im Erwachsenenalter galt bislang als exotische und für nur wenige Patienten als eine akzeptierte Behandlungsalternative. Gründe hierfür waren eine lange Behandlungsdauer und mit vielen sozialen Umfeldern nicht zu vereinbarenden ästhetischen Beeinträchtigungen. Mit der Inman-Aligner Methode können wir Ihnen in 6-16 Wochen zu einem schönen Lächeln verhelfen.

Vorher:

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Nachher:

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Bruxismus

— wenn Zähneknirschen die Gesundheit angreift

Schonende und minimalinvasive Behandlung bei Zahnschmelzabbau
Ständiges und meist unbewusstes Zähneknirschen während des Schlafes oder auch tagsüber wird fachsprachlich als Bruxismus bezeichnet. Dabei reiben die Betroffenen ihre Zähne aneinander oder pressen sie mit beachtlichem Druck zusammen. Die Folgen von Bruxismus reichen weit: Die meisten Patienten klagen über empfindliche Zähne. Fast immer kommt es zu Zahnschmelzabbau oder Schäden an der Zahnhartsubstanz durch Abrieb und Schliff (Abrasion), auch keilförmige Defekte am Zahnhals sowie Risse und Frakturen im Zahnschmelz sind keine Seltenheit. Trägt der Patient bereits Zahnersatz in Form von Kronen oder Brücken, kann dieser ebenfalls Schaden nehmen.
Durch Bruxismus entstehende Verspannungen der Kaumuskulatur (Myopathie) werden häufig als Gesichts- oder Kopfschmerz wahrgenommen und daher nicht der eigentlichen Ursache, dem Zähneknirschen, zugeordnet. Diese Verspannungen können die Funktion des Kiefers erheblich einschränken, so dass der Mund nicht mehr vollständig geöffnet werden kann, sich Ober- und Unterkiefer zueinander verlagern oder knackende Geräusche entstehen. Hierbei spricht man von einer Kiefergelenks-Funktionsstörung oder craniomandibulären Dysfunktion, kurz CMD.

 

Wie entsteht Bruxismus? Wer ist betroffen?
Häufig sind es „einfache“ Stressfaktoren wie Alltagsprobleme unterschiedlicher Art oder emotionale Unausgeglichenheit, die sich in unbewusstem Zähneknirschen entladen. Auch nächtliche Atemaussetzer, Alkoholkonsum oder die Einnahme bestimmter Medikamente können ein Auslöser sein. Nicht zuletzt können auch Zahnfehlstellungen, Lücken im Gebiss oder schlecht passender Zahnersatz Bruxismus auslösen. Die Altersgruppe der 30-45-jährigen leidet häufiger daran als jüngere oder ältere Menschen, auch wird die Krankheit öfter bei Frauen beobachtet. Doch auch Kinder können bereits betroffen sein.

 

Bruxismus behandeln: von Entspannungstechniken über Aufbissschiene bis Aufbau mit Komposit
Ist ein Bruxismus erkannt, wird in der Regel auf mehreren Ebenen behandelt. So ist bei entsprechender Diagnose das Erlernen einer Methode zur Stressbewältigung angeraten. Daneben kann auch Botulinumtoxin (Botox) zur Muskelentspannung eingesetzt werden. Liegt eine Funktionsstörung (Myopathie oder Myoarthropathie) vor, bringt eine Aufbissschiene (umgangssprachlich auch Knirscherschiene) Erleichterung, oft in Verbindung mit Physiotherapie.

Nicht weniger wichtig ist die Behandlung der Folgen in Form des Wiederaufbaus von beschädigten Zähnen bzw. Zahnsubstanz, die im Anschluss oder auch parallel stattfinden kann. Hier hat die Zahnmedizin in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht: Während früher meist nur die Überkronung der betroffenen Zähne blieb und somit ein weiterer Zahnsubstanzverlust durch das Abschleifen unvermeidlich war, schlägt man heute zunehmend einen schonenden Weg ein. Mittels Adhäsivtechnik werden sogenannte Komposite (zahnfarbene plastische Füllungsmaterialien) direkt auf die beschädigten Zähne aufgebracht und gehärtet. Ein weiteres Abschleifen der Zähne ist nicht nötig, dazu ist das Ergebnis häufig von höherer Ästhetik als bei Keramikkronen.

 

Kommt die Bruxismus Therapie mit Adhäsivtechnik für mich in Frage?
Vorab sei gesagt: Der Aufbau der Zähne und Kauflächen mit Kompositen wird von der gesetzlichen Krankenversicherung lediglich im Rahmen des Festkostenzuschuss-Systems übernommen. Ein je nach Aufwand nicht unerheblicher Eigenanteil muss daher einkalkuliert werden. Zahnzusatzversicherungen übernehmen diesen allerdings häufig ganz oder zumindest teilweise.

Wir raten vor allem Patienten zu dieser Methode, die vor dem erheblichen Eingriff der Überkronung zurückschrecken oder zunächst ausprobieren wollen, ob ihnen die Bissanhebung durch den Zahnaufbau Abhilfe verschafft. Die minimalinvasive Behandlung mittels Adhäsivtechnik bietet diese Möglichkeit ohne weiteren Zahnsubstanz-Verlust oder Schleiftrauma, also ohne Risiko. Zu beachten ist auch, dass Zahnersatz bei Bruxismus-Patienten besonders hohen Belastungen standhalten muss. Eine langfristige Lösung will somit sorgfältig überlegt und geplant sein.

 

Ablauf und Nachhaltigkeit der Behandlung
Bei der Behandlungsplanung werden alle beteiligten Fachbereiche, vom CMD- Spezialisten über Physiotherapeuten bis zum Kieferorthopäden und Zahntechniker eng mit eingebunden. Zunächst erfolgt eine umfassende Einschätzung des Zahnzustands, die meist auch ein Röntgenbild umfasst, dazu wird häufig zur besseren Beurteilung ein Modell sowie Fotos angefertigt.

Für die eigentliche Behandlung sollte der Patient eine bis zwei Sitzungen einkalkulieren, meist ist mit einer Dauer von insgesamt 2-3 Stunden zu rechnen. Nach Anlegen des Kofferdams (ein Gummituch, das den zu behandelnden Bereich vom übrigen Mundraum abtrennt) werden die betroffenen Zähne zunächst angeraut, danach wird das Komposit in mehreren Schritten aufgebracht und anschließend mit Licht gehärtet.
Ein Großteil der Patienten verspürt mit der Bissanhebung sofortige Erleichterung und benötiget nur wenige Tage, um sich an das neue Gefühl zu gewöhnen. Sinnvoll bei ausgeprägtem Knirschen ist das nächtliche Tragen einer Aufbissschiene, um die Haltbarkeit der neuen Restaurationen zu unterstützen.

Diese liegt in der Regel bei etwa zehn Jahren, wenn durch den gleichzeitigen Einsatz einer Schiene extreme Belastungen vermieden werden. Eine besondere Nachsorge ist nicht erforderlich, lediglich die wiederholte Kontrolle der Schienen und regelmäßige Prophylaxetermine sollten eingehalten werden.

Wir behandeln Bruxismus-Patienten seit Jahren erfolgreich mit der oben beschriebenen Methode. Falls Sie mehr über unsere Bruxismus-Behandlung mittels minimalinvasiver Bissanhebung wissen möchten, vereinbaren Sie gerne in unserer Praxis einen unverbindlichen Beratungstermin!

Fachbeitrag von Dr. Michael Heilos in der DENTALZEITUNG:  Die Behandlung des Abrasions- und Erosionsgebisses (PDF, 160 KB)